Gedankenaustausch mit Kultusminister Dr. Spaenle

Der VBR-Landesvorstand – Bernhard Buchhorn, Mathilde Eichhammer, Marcus Langguth – hatte am 30.06.2017 Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Kultusminister Dr. Spaenle und dem Leiter der Abteilung IV.2 Ltd. MR Konrad Huber.

Die bei der letzten Hauptversammlung der VBR in Augsburg beschlossenen Anträge werden in nächster Zukunft Auftrag für den Landesvorstand sein und insofern immer wieder Inhalt von Gesprächen mit den Verantwortlichen in Ministerien und Politik.

Insofern kamen die zentralen Anliegen der Hauptversammlung auch bei diesem Termin zur Sprache.

Der LV sprach Dr. Spaenle seine Anerkennung aus für die im Rahmen des Bildungspakets vorgesehenen Stellenzuweisungen an die Schulart Realschule.

Gleichzeitig wurden erneut Forderungen formuliert bzgl. der Beibehaltung eines „Einstellungskorridors“, um nicht alle gut ausgebildeten jungen Realschullehrkräfte an andere Schularten oder andere Bundesländer zu verlieren, denn sie werden auch in Bayern weiterhin (und in absehbarer Zeit dringend) benötigt . Der weitere Ausbau der mobilen und integrierten Lehrerreserve wurde vonseiten der VBR als notwendig dargestellt, um den Ausfall von Lehrkräften (Elternzeit, Vätermonate etc.) solide auffangen zu können.

Die Ausweitung der Digitalisierung, der sich die Realschulen engagiert stellen werden, erfordert vonseiten der Staatsregierung entsprechende Maßnahmen, damit über die Sachaufwandsträger eine angemessene Infrastruktur (innerhalb und im Umfeld der Schulen) bereitgestellt wird. Die VBR betonte die Notwendigkeit, die Schulleitungen in ihrem Bemühen um entsprechende Ressourcen vonseiten der Staatsregierung und der Ministerien entsprechend zu unterstützen.

Die große Bedeutung von Jugend-Sozialarbeit an Schulen wurde thematisiert, mit der ausdrücklichen Bitte, diese Angebote weiter zu fördern.

Auch der Bereich der Ganztagsschule wurde erneut angesprochen, verbunden mit dem dringenden Appell, weitere finanzielle Ressourcen in zeitgemäßem Umfang (z. B. entsprechend der tariflichen Veränderungen) bereitzustellen, um z. B. im Rahmen der OGS gut ausgebildetes Personal finanzieren zu können und die Fluktuation des Personals zu reduzieren. Dies gilt sowohl für den Bereich der Betreuer als auch der externen Kräfte im Rahmen von Kooperationen z. B. mit Sportvereinen oder Musikschulen.

Während des offenen und guten Gesprächs gab es vonseiten Dr. Spaenles doch einige positive Signale, die uns optimistisch stimmen.
Mathilde Eichhammer