Ritterschlag für Französisch

Für seine Verdienste um die französische Sprache wurde Ltd. MR Konrad Huber Anfang Mai 2017 mit dem Orden des Palmes Académiques, einer der höchsten Auszeichnungen für Verdienste um das französische Bildungswesen, ausgezeichnet. Huber trägt den Ehrentitel Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académiques. In einer Feierstunde dankte der französische Generalkonsul Jean-Claude Brunet, dass die Realschule in Bayern die französische Sprache als zweite Fremdsprache so aktiv fördere. Insbesondere die Einbindung des internationalen Sprachzertifikats DELF in die Abschlussprüfung sei ein herausragender Erfolg. Die Französisch-Schüler der bayerischen Realschule seien die zweitgrößte Gruppe der Teilnehmer an dieser Sprachprüfung. Huber habe diese Entwicklung stark gefördert und die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Institut français weiter intensiviert. Die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Bayern sei außerordentlich, wozu diese Sprachverbindung maßgeblich beitrage. Zu Recht, so der Münchner Generalkonsul Jean-Claude Brunet – erhalte Konrad Huber diese Auszeichnung. Diese ginge auf Napoleon zurück und wurde ihm von der französischen Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem verliehen.

In seiner Dankesrede zeigte sich der studierte Anglist Konrad Huber sehr geehrt, wollte diese Auszeichnung aber auch als Anerkennung für die Realschule verstanden wissen. Nahmen 1998/99 an der ersten Französisch-Abschlussprüfung 122 Schüler teil, so sind es inzwischen jährlich rund 10.000 Schüler. Gerade die Option einer zweiten Fremdsprache sei für viele Schüler, die den Weg zum Abitur über die Realschule wählen, von sehr großem Interesse. Huber versicherte dem Generalkonsul, dass auch weiterhin die französische Sprache eine sehr wichtige Rolle an der bayerischen Realschule einnehmen werde. Dabei verwies er auch auf die Bedeutung der Schulaufsicht, des ISB sowie der Verbände, wie die VBR, für diesen Erfolg. Landesvorsitzender Bernhard Buchhorn gehörte zu den ersten Gratulanten: Herzlichen Glückwunsch, Monsieur Le Chevalier.